Im Zentrum der Zeit Swatch Omega SO51 Headquarter, Biel

Die vorgesehenen Neubauten repräsentieren Einheit und Identität der beiden Standorte. Erreicht wird dies durch eine erlesene Materialauswahl und zwei Gebäudekonzepte. Dem klassisch, präzisen Volumen von Omega steht ein organisch, verspielter Körper des Swatch Gebäudes gegenüber.

Das neue Headquarters vereint unterschiedlichste Nutzungen auf einem Areal. Neben Produktionsstätten stehen Büro- und Verwaltungskomplexe, es gibt Veranstaltungs- und Konferenzräume sowie Shops und Museen, die teilweise auch der Öffentlichkeit zugänglich sein werden.

Die daraus resultierende Nutzungsvielfalt stellt hohe Anforderungen an die Beleuchtung.

Das schlangenartige Swatch-Gebäude wird sowohl funktional für die verschiedenen Nutzungen, als auch architektonisch akzentuiert beleuchtet. Dabei ist das Lichtkonzept möglichst zurückhaltend und dezent in die Architektur integriert, um die einzelnen Elemente hervorzuheben. Besonders wichtig ist die punktuelle Beleuchtung, welche in die hölzerne Dachstruktur integriert ist. Auch die Dachkonstruktion wird mit Licht speziell hervorgehoben.

Das neue Omega 1 Werksgebäude wird fast ausschliesslich mit Media Tracks erschlossen, welche sowohl LED Linien als auch andere Installationen beinhalten. Die linienartige Betonung der Decke folgt der Sprache der Architektur und ermöglicht gleichzeitig maximale Funktionalität bei höchster Integration.

Das neue Museumsgebäude Omega 2 mit seinen gewölbeartigen Durchgängen wird durch das Licht multimedial inszeniert, um die Geschichte und Gegenwart des Uhrenhandwerks würdig darzustellen.

Die Beleuchtung des Aussenraumes besteht aus funktionalen, dekorativen und integrierten Elementen. Dabei werden Bäume, Brunnen und Pergolas in das Lichtkonzept einbezogen.

Bauherrschaft

The Swatch Group AG, Biel

Architektur

Shigeru Ban Architects Europe, Paris

Fertigstellung

2018